Schön, dass du mich besuchst.

„Ich hoffe, es sind nicht meinesgleichen, die dir derartigen Kummer bereiten?” 


Sie stockt, unsicher, ob er mit ihr geredet hat. 


„Dein Herz rast“, fügt er nach einer Weile hinzu. „Lass dich von den Toten nicht ängstigen. Wir sind nichts weiter als Gedanken. Und viele von uns waren einst Menschen, denen beigebracht wurde, dass ihre Gedanken keine Macht besitzen."

 

Er hebt seine Hände wie zum Schwur. Von seinen Fingern fließt Blut in dünnen Rinnsalen über sein Handgelenk hinab in den Ärmel seines Mantels hinein. 

 

„Ich zeige sie dir, damit du nicht denkst, ich verberge mich vor dir. Was du siehst, ist nichts weiter als das, was ich dich sehen lasse. Geister erschaffen ihr Bildnis selbst. Ich schaffe Blut, um mich daran zu erinnern, dass ich unter dem falschen Vorsatz einer Rechtsprechung einen Menschen in den Selbstmord getrieben habe. Meine Hände mahnen mich, dass es nicht länger meine Befugnis ist, Justiz zu üben. Der Richter starb mit meinem Körper. Das Gespenst Vincent ist neutral.”
 

- Auszug aus dem Roman Lenore von Eve Skillane

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